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Glossar

Polymer
Definition:Kunststoff

Polymere [zu griechisch méros »Teil«], Substanzen, die aus Makromolekülen bestehen, d. h. Molekülen mit einer Molekülmasse von über 10 000 g/mol. Dazu werden Monomere durch Polyreaktionen (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition) miteinander verknüpft. Die Homopolymere bestehen aus gleichen, die Copolymere aus verschiedenen Monomeren. Die mittlere Anzahl der im Polymermolekül enthaltenen Monomere heißt Polymerisationsgrad. Die Abfolge der Bausteine in einer Polymerkette kann unterschiedlich sein. Die Makromoleküle können aus linearen Ketten bestehen oder als verzweigte oder gar vernetzte Makromoleküle vorliegen: ataktische (organische Reste liegen regellos auf der einen oder der anderen Seite der Hauptkette), syndiotaktische (organische Reste liegen in regelmäßiger Abfolge auf der einen und der anderen Seite der Hauptkette) und isotaktische Polymere (alle organischen Reste sind nach einer Seite ausgerichtet). Spezielle Formen sind Dendrimere. Biopolymere sind am Aufbau der belebten Natur beteiligt, z. B. Cellulose, Stärke, Nukleinsäuren. Synthetische Polymere haben als Kunststoffe und Chemiefasern große Bedeutung.
 
Artikel in: Meyers Lexikon online. Seitenname: Polymere, Autor: Meyers Lexikonverlag, Herausgeber: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Datum der Ausgabe: 27 Februar 2007 15:31 UTC, Aktuelles Datum: 12 Mrz 2008 06:55 UTC, Permanente URL: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Polymere&oldid=150797, Seiten Version ID: 150797

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