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Tankbeschriftung in Norwegen


Tankbeschriftungen – großformatige Lackierung made by Marahrens

Die Aufgabe:
Beschriftung zweier Gastanks in Norwegen mit übergroßen farbigen Firmenlogos im Format von 13 x 13 m. Bei einem Betrachtungsabstand von ca. 300 Metern sollte ein harmonischer Farbverlauf der Logos gegeben sein.

Die Herausforderung: Die klimatischen Randbedingungen ließen eine Verklebung mit digital bedruckter Folie nicht zu. Die Tanks mussten direkt lackiert werden. Die Farbverläufe der Logos mussten exakt wiedergegeben werden, eine Art "Airbrush"-Lackierung konnte auch aufgrund der Größe nicht realisiert werden. Konstruktiv bedingte Verstärkungen der Tankwand oder Treppen und Geländer waren optisch zu überbrücken.

Entwicklung


Wie lackiere ich etwas, dass so groß ist wie ein Haus?

Die Umsetzung:
Die Logos mussten für eine genaue Umsetzung der Farbverläufe gerastert werden, dazu wurden sie digital vektorisiert. Nach mehreren Versuchen zeigte sich ein Linienraster als die beste Umsetzungsmethode. Für die vorgesehene mehrstufige Lackierung wurden Versuchsschablonen geschnitten.

In 1:1-Versuchen konnte die beste Größe der Linienstärken und der zu verwendeten Lacke und Farben festgelegt werden. Nun konnte die eigentliche Produktion der Schablonen beginnen. Mit einer CNC-gesteuerten Schneidemaschine (Plotter) wurden für jedes Logo und für jede Farbe jeweils über hundert Schablonenteile geschnitten, mit Transferfolie versehen, beschriftet und verpackt, damit diese dann in einer vorher festgelegten Montagereihenfolge in Norwegen auf die Tanks geklebt werden konnten. Insgesamt mussten so ca. 1.000 Schablonenteile gefertigt werden.

Vor Ort in Norwegen hatte zwischenzeitlich ein einheimischer Fachbetrieb die schwarze Grundierung auf den Tanks aufgebracht. Für unser Montageteam begann nun, nach der weißen Basislackierung der Logoflächen, eine wahre Puzzlearbeit mit der Anbringung des ersten Schablonensatzes. Aufgrund der unsteten Wetterverhältnisse erfolgten die Montagen auf einem Arbeitsgerüst, das mittels Planen wetterfest gemacht wurde. Nach der Anbringung der Schablonen wurde die erste Farbschicht aufgebracht. Nach dem Trocknen der ersten Lackschicht wurde nun die erste Schablone wieder entfernt und die Arbeit begann von vorne mit der Verklebung des zweiten Schablonensatzes.
 
Eine visuelle Kontrolle der Arbeiten war wegen des davor stehenden Gerüstes nicht möglich, so dass "blind" bis zum Schluss gearbeitet werden musste. Wegen der erhöhten Explosionsgefahr im unmittelbaren Tankbereich durften auch nur besondere Werkzeuge zum Einsatz kommen.
 
Die Bebilderung der zwei Gastanks war eine spezielle Herausforderung, deren Umstände die Mitarbeiter bis an die Grenzen des Machbaren geführt haben. Das Ergebnis ist jedoch so überzeugend, dass sich alle Mühen gelohnt haben.

Das Logo als Vektordatei mit Verläufen
Vektorverlauf Nahansicht
Verlauf noch immer als Vektor, allerdings mit Linienraster
fertig lackiertes Linienraster
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