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Presse


13.11.2013, Autor: Sonja Niemann / Quelle: Weser-Report Lokalausgabe für Bremen-Nord, Ritterhude und Schwanewede

„Den Stempel nie losgeworden“

Marahrens Schilderwerk hat bei der zwölften WIR-Unternehmenspreisverleihung gewonnen

Der Wirtschafts- und Strukturrat Bremen-Nord (WIR) hat die Marahrens Schilderwerk GmbH mit dem Unternehmenspreis 2013 ausgezeichnet. Das Unter­nehmen besteht seit 1949 und ist inzwischen weltweit tätig.

Burg-Grambke. „Den Stempel sind wir nie losgeworden“, sagt Ja­nina Marahrens-Hashagen la­chend. Anders als die meisten, die sich dieser Redewendung bedie­nen, meint die Nordbremer Ge­schäftsfrau das aber wortwörtlich. Viele Menschen aus der Region kennen Marahrens in erster Linie wegen ihrer Stempel. Dabei ge­hört die Stempelproduktion in den Betriebsgebäuden an der Straße Auf den Sandbreiten zu den kleinsten Räumen des Unter­nehmens.
Das Hauptgeschäft sind längst Schilder. Im Gespräch mit den Geschwistern Janina Marahrens-Hashagen und ihrem Bruder Jörg Marahrens, die das Unternehmen gemeinsam führen, könnte man fast glauben, es gebe keine Wand, an die sie noch kein Schild ge­hängt haben. Schilder aus Burg-Grambke hängen an Wänden von Büros, Schulen, Hotels, Einkaufs­zentren, Justizvollzugsanstalten und sogar überdimensionalen Tanks. Ein wichtiger Unterneh­mensteil ist die Beschilderung von Schiffen. Die Schilder auf mehre­ren Disney-Kreuzfahrtschiffen stammen aus dem Bremer Nor­den. Auch Bremen-Norder, die auf der Aida einen Wegweiser unter die Lupe nehmen, haben ein Stück Heimat unter der Lupe. Al­lein 80.000 Schilder hat Marah­rens auf der „Oasis of the Sea“ ver­baut, schätzt Jörg Marahrens.
Dabei begann die Firmenge­schichte ziemlich übersichtlich. Vater Heinrich Marahrens grün­dete die damalige Gravieranstalt 1949 im Wohnzimmer seiner El­tern in Lesum. Vier Jahre später zog das wachsende Unternehmen nach Walle und kehrte erst 40 Jah­re später zurück in den Bremer Norden. Rund 200 Mitarbeiter – die Hälfte davon Frauen – arbei­ten heute in den drei Betriebsge­bäuden in Grambke. Zurzeit plant das Unternehmen den Anbau eines vierten Gebäudeteils.

„Das ist ein Unternehmen, das weltweit unterwegs ist“, erklärt Christoph Jendrek vom WIR, wa­rum sich die Jury des Unterneh­menspreises für Marahrens ent­schieden hat. Außerdem habe das Gremium das stetige Wachstum und der hohe Frauenanteil das Gremium beeindruckt. Die Inno­vationskraft eines Unternehmens spielt ebenfalls eine Rolle für die Preisvergabe. Die Schilder-Produ­zenten entwickeln zurzeit digitale Wegweiser zusammen mit einem Bremer Software-Unternehmen. In den Augen der beiden Ge­schäftsführer wächst außerdem die Bedeutung der „taktilen Be­schilderung“, die Sehbehinderte wegen der Erhabenheit ihrer Buchstaben ertasten können. „Das möchten wir hier mehr im­plementieren im Gebäudebe­reich“, sagt Janina Marahrens-Hashagen.
Sie selbst hat in der Vergangen­heit selbst in der Jury mitgearbei­tet, die den Träger des Unterneh­menspreises bestimmt. Trotzdem sei die Überraschung groß gewe­sen als sie die Nachricht von der Auszeichnung erhalten habe. „Wir freuen uns da richtig drüber. Ich fühle mich der Region absolut zu­gehörig“, sagte die Geschäftsfüh­rerin.

Christoph Jendrek (l.) vom WIR-Arbeitskreis, der die Unternehmenspreisverleihung organisiert, und WIR-Vorsitzender Rainer Küchen (r.) überreichten den Preis an die Geschwister Janina Marahrens-Hashagen und Jörg Marahrens
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