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Presse


24.11.2011, Autor: Sylvia Wörmke

Künstliche DNA ist ein Renner

1148 Haushalte haben sich in Bremen-Nord zu 75 Initiativen zusammengetan / Zusätzliches Hilfsmittel für Polizei

Diebstahlschutz durch künstliche DNA zum Schnäppchenpreis von 20 Euro. Das Angebot an private Haushalte unter der Bedingung, dass sich Initiativen bilden, entpuppte sich als Renner. Jetzt gibt es 75 Initiativen mit 1148 Haushalten, die ihr Eigentum markiert haben. In einer Zwischenbilanz zogen Innensenator Ulrich Mäurer und Uwe Schröter, Leiter der Polizeiinspektion Nord und Projektleiter des Nordbremer Modellprojektes, ein erstes, vorsichtiges Fazit am Beispiel Burglesum. Im Zeitraum von sechs bis sieben Wochen gab es hier Einbrüche, aber „in keinem Fall in ein Wohnhaus einer Initiative“.

Bremen-Nord. Vorsichtig war das Fazit, weil der Zeitraum zu kurz ist, um gesicherte Erkenntnisse zu bekommen. Noch ist es eine Hoffnung, dass Straftäter abgeschreckt werden, wenn sie den Schildern in den Wohnvierteln entnehmen, dass die Anwohner ihr Hab und Gut geschützt haben. „Erste Hinweise haben aber ergeben, dass der Effekt vorhanden ist“, meinte Schröter. Der Chef der Polizeiinspektion Nord und Vorsitzende des Präventionsrates, der sich maßgeblich für das Schwerpunktprojekt eingesetzt hat, wollte nicht von einem „Wundermittel“ reden.

Wichtiger war ihm, dass die Ausgabe der Sets eingebettet war in eine aktive Bewerbungskampagne. Die Kontaktpolizisten waren im Sommer in Nordbremer Wohnvierteln unterwegs, um auf Nachlässigkeiten aufmerksam zu machen, die Einbrecher magisch anziehen. Fenster auf Kipp, Leiter am Haus, volle Briefkästen. Man kam mit den Bürgern ins Gespräch, informierte über das Konzept und sensibilisierte für das Thema Einbruch.

Genau das macht das Projekt für den Innensenator auch so wertvoll. Mäurer: „Es ist bewusst gemacht worden, dass der Bürger sich auch selber einbringen muss.“ Für Mäurer ist es eine „erfreuliche Entwicklung, dass der Bürger das Problem erkennt“. Die enorme Resonanz auf die Markierungssets hat ihm das gezeigt. Für Schröter zählen noch weitere positive Effekte. Die künstliche DNA sei ein gutes Hilfsmittel zusätzlich zur Polizeiarbeit. Wichtiger aber ist ihm der direkte Kontakt zur Bevölkerung, der entstanden ist, und vieler Nachbarn untereinander. Dadurch erhofft man sich noch mehr Informationen, um die Aufklärungsquote bei Straftaten zu steigern. „Wir werden auch versuchen, den Kontakt zu den Initiativsprechern weiter zu halten“, sagte er.

Zudem möchte man auch noch dafür sorgen, dass die 800 Haushalte der gut 70 Initiativen, die noch auf der Warteliste stehen, auch den Schnäppchenpreis von 20 statt 75 Euro erhalten. Dafür werden erneut Sponsoren gesucht. Die Sparkasse Bremen, die Nordbremer Beiräte, der Präventionsrat und auch die Herstellerfirma Selecta sponserten das Projekt bisher.

1148 Haushalte – 361 in Blumenthal, 378 in Vegesack, 409 in Burglesum – beteiligen sich am Projekt. In Blumenthal gibt es 18 Initiativen, die 29 Schilder mit Hinweisen auf die Markierung aufgestellt haben. In Vegesack sind es 27 Initiativen, die 31 Schilder befestigt haben. In Burglesum gibt es 28 Initiativen, die mit 50 Schildern potenzielle Einbrecher abschrecken wollen.

Quelle: Die Norddeutsche

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