fileadmin/shops/basic_printy600x300.jpg
Unser Shop für:

Stempel aller Art

 
fileadmin/shops/shops__container__03.jpg
Unser Shop für:

Sicherheits-, Industrie- und Verkehrskennzeichnungen

 
fileadmin/shops/shops__container__04.jpg
Unser Shop für:

Schiffs- und Sicherheitsbeschilderung

 
fileadmin/shops/linears_shop_396x155_01.jpg
Unser Shop für:

Linears - Informationsleitsysteme mit wegweisendem Charakter

 

Presse


05.05.2013, Autor: Jörg Rakowski

Wegweisend für Worpswede

Das Leitsystem des Dorfes erhält die Entdeckerfreude

Worpswede. Das neue Leitsystem für Worpswede ist mehr. Es ist beispielhaft für das politisch-soziale Miteinander in Entscheidungsprozessen. Es ist äußerst innovativ in seiner Funktion, preiswerter als zunächst angenommen und dazu noch ein Schmuckstück zurückhaltenden Corporate-Designs.

Wie häufig mit Superlativen nicht sparsam, beschreibt der Worpsweder Bürgermeister Stefan Schwenke die Vorstellung des neuen Leitsystems als „historischen Moment”. Kennt man aber die Hintergründe des aufwändigen Entstehungsprozesses, muss man ihm zustimmen. „Viele wurden mitgenommen“, betonte er, womit er die Vielzahl von Menschen anspricht, die am Entstehen des Systems beteiligt waren. Bei der Vorstellung des neuen Leitsystems auf der Bergstraße vor der Touristen-Information erschienen nun Vertreter der Projektbeteiligten. Die Gemeinde, als Bauherr, vertraten Holger Lebedinzew und Peter Hanelt, für den Museumsverband erschien Matthias Jäger. Design und Projektierung verantwortete die „Gruppe für Gestaltung“. Carsten Dempewolf war vor Ort. Als Vertreter der ausführenden Firma Marahrens erschien André Felix. Die Informationstexte verfasste Dr. Birgit Nachtwey, die nicht zugegen war.

„Die Idee eines neuen Systems”, so Schwenke weiter, „ist 15 Jahre alt. Bisher fehlte uns dafür das Geld.“ Im Rahmen von Masterplan Worpswede und Städtebauförderung konnten die nötigen Gelder nun zur Verfügung gestellt werden. Die Vorbereitung kostete viel Zeit und Mühe, zahlreiche Abstimmungsprozesse waren nötig. Letztlich mussten auch Gelände- und Besitzverhältnisse geklärt werden. Die Baukosten von circa 93.000 Euro plus 50.000 Euro Planungskosten unterschreiten die ursprünglich veranschlagte Summe von 200.000 Euro erfreulicherweise bei Weitem. Dafür erhält das Dorf nun fünf große Museumsstelen, fünf fest installierte Ortspläne, 24 Objektstelen an Sehenswürdigkeiten, 14 Wegweiser, eine Bodenkarte vor der Touristen-Information Philine-Vogeler-Haus und - insgesamt ein Kunstwerk, das dadurch besticht, dass es sich nicht aufdrängt.

Bei den bereits aufgestellten Museumstafeln bilden mit Siebdruck versehene, pulverbeschichtete, anthrazitfarbene Aluminiumplatten eine Stele mit trapezoidem Grundschnitt. Die oben abgeflachte Rückseite besitzt eine Grape-Green-Fläche, die von Weitem die Informations-Stele anzeigt. Als grape-green bezeichnet man dabei ein zitroniges Frühlingsgrün, welches auch das neue Worpswede-Signet ziert.

Museumsverbund-Leiter Jäger freut sich über „ein richtig gutes Leitsystem für Selbstentdecker”. Es zeigt immer nur die am nächsten gelegenen Sehenswürdigkeiten und wirkt zusammen mit dem Dorfplan, der in der Touristen-Information in der Bergstraße erhältlich ist. Der Dorfplan auf den Stelen erscheint in augenfreundlichem Grau. Lediglich die Museen des Museumsverbundes, die Touristen-Information und die Bergstraße sind neben den Wegen dort eingezeichnet. Vor dem Philine-Vogeler-Haus wird bald auch ein waagerechter, großer Dorfplan aufgebaut, den man von allen Seiten umgehen kann. Zum neuen Leitsystem gehört auch eine virtuelle Komponente. Mit einer App kann man künftig die Sehenswürdigkeiten des Ortes erkunden und erhält per Smartphone viel Information zu den einzelnen Objekten.

Carsten Dempewolf sprach für die Gruppe für Gestaltung. „Eineinhalb Jahre Arbeit floss in die Systematik. Wir wollten einen ungezwungenen Spaziergang möglich machen. Und man kann an jedem Punkt einsteigen.” 

Das vollständige System wird in den nächsten Wochen aufgestellt. Danach überflüssige Beschilderungen sollen laut Bürgermeister Schwenke verschwinden. Diesen optischen Entschlackungsprozess leitet das Ordnungsamt. Sollten nach einigen Monaten die alten Hinweisschilder noch nicht abgebaut sein, ist die Gemeinde sicherlich für entsprechende Hinweise dankbar. Denn bestimmt soll das neue System-Schmuckstück nicht zwischen den alten Schildern untergehen.

Quelle: WESER REPORT Nord "Bremen & Bremerhaven maritim"

Begeistert von Inhalt und Form – der Geschäftsführer des Museumsverbundes, Matthias Jäger, und der Fachberater des Schilderwerkes Marahrens, André Felix, begutachten die neuen Museumsstelen.
Mail Icon
Help Icon
Facebook Icon
LinkedIn Icon