Bodenindikatoren und Leitsysteme – barrierefreie Orientierung im öffentlichen Raum
Eine moderne Gesellschaft lebt von Inklusion. Dazu gehört auch, dass sich Menschen mit Einschränkungen frei und sicher bewegen können. Bodenindikatoren und Leitsysteme spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie sorgen für Orientierung, Sicherheit und Eigenständigkeit – insbesondere für sehbehinderte und blinde Menschen. Ob in Bahnhöfen, öffentlichen Gebäuden, Einkaufszentren oder auf Straßen: Bodenindikatoren und Leitsysteme sind unverzichtbare Bestandteile barrierefreier Infrastruktur.
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Was sind Bodenindikatoren?
Bodenindikatoren sind taktile Elemente im Bodenbelag, die mit den Füßen oder dem Blindenstock ertastet werden können. Sie dienen dazu, Hindernisse oder Richtungen zu signalisieren. Typische Varianten sind:
- Rippenplatten: zeigen eine Laufrichtung oder einen Weg an
- Noppenplatten: signalisieren Haltepunkte, Gefahrenstellen oder Kreuzungen
- Kombinationen: verbinden Richtungs- und Aufmerksamkeitsfelder
Bodenindikatoren sind nach DIN-Normen gestaltet und weisen standardisierte Strukturen auf, die für sehbehinderte Menschen sofort verständlich sind.
Was versteht man unter Leitsystemen?
Ein Leitsystem ist ein übergeordnetes Orientierungssystem, das Besucher oder Nutzer durch Gebäude, Anlagen oder öffentliche Räume führt. Es kann visuelle, akustische und taktile Elemente kombinieren.
Im barrierefreien Kontext sind Bodenindikatoren ein wichtiger Bestandteil solcher Leitsysteme. Ergänzt werden sie oft durch:
- Wand- oder Deckenschilder
- Tastbare Pläne mit Brailleschrift
- Akustische Signale an Kreuzungen oder Fahrstühlen
- Digitale Hilfsmittel wie Apps oder Indoor-Navigation
So entsteht ein umfassendes Leitsystem, das allen Menschen zugutekommt.













